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11.12.2018

Netzwerk

Das Netzwerk aus drei Grundschulen und einer Kita macht sich zur Aufgabe einige der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development (SDGs)) den Kindern näherzubringen und bei ihnen zu verankern. Dabei werden Maßnahmen zum Klimaschutz und nachhaltiger Konsum im Vordergrund stehen. Das Schulumfeld soll stark mit eingebunden werden. Auch außerhalb des Schulumfeldes heißt es die Vielfalt der Arten und die Ressourcen kennen zu lernen. Gleichzeitig soll das Umfeld geschützt werden. Bei der Arbeit an diesen Projekten bringen die Kinder ihre eigenen Stärken ein, lernen voneinander und erleben Anreize zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten. Das Netzwerk tauscht sich über Unterrichtsideen und -materialien aus. Die Schulen werden durch das Angebot der stattfindenden Arbeitstreffen und Fortbildungen dazu angeregt, auch selbstständig untereinander in kleineren Gruppen zusätzlich zu kooperieren. Dies geschieht unter regionalen oder thematischen Schwerpunkten. Durch gemeinsames Handeln soll es Anreize für die Mitgestaltung einer nachhaltigen Umwelt geben. Die Organisation des Klimanetzwerk Balve wird vom Regionalzentrum für den Märkischen Kreis, Arche Noah koordiniert.

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11.12.2018

Watt sparen


Stadt, Stadtwerke und Arche starten Projekt „Watt sparen!“ an Mendener Schulen und Kitas (vom 02.03.2018) Projekt „Watt sparen!“ fördert Energiebewusstsein in Mendener Schulen und Kitas Klimaschutz und Energiebewusstsein hängen untrennbar zusammen – wer Energie einspart, wird belohnt und tut der Umwelt Gutes. In Mendener Schulen und Kitas beginnen derzeit die Vorbereitungen für das Projekt „Watt sparen!". Ein Langzeitprojekt welches – unterstützt vom Naturschutzzentrum Arche Noah, dem Klimaschutzkonzept der Stadt Menden und den Stadtwerken Menden – die Einsparung von Strom, Erdgas und Wasser zum Ziel hat. Als Belohnung winkt den teilnehmenden Schulen und Kitas nicht nur ein gutes Umweltgewissen, sondern auch eine finanzielle Beteiligung an den eingesparten Ressource-Kosten. Heute fanden sich die projektbegleitenden Lehrkräfte und Hausmeister der teilnehmenden Mendener Schulen in den Räumen des Naturschutzzentrums Arche Noah ein, um einen Überblick über das Gesamtprojekt zu bekommen. „Wir freuen uns über die erste Resonanz aus den Mendener Schulen", berichtet Ulrich Hering vom Naturschutzzentrum Arche Noah. „In der kommenden Woche begrüßen wir dann noch die ErzieherInnen und Hausmeister der Mendener Kitas zu ihrer Auftaktveranstaltung". Mehrstufiges Langzeitprojekt über vier Jahre „Wer Ressourcen spart, spart Kosten und schont die Umwelt – davon profitieren alle", beschreibt Hering das Ziel von „Watt sparen!". Mit Unterstützung der Stadtwerke Menden werden die durchschnittlichen Verbrauchswerte der letzten drei Jahre für Strom, Erdgas und Wasser der jeweiligen Einrichtung (Schule oder Kita) ermittelt und als Referenzwerte für die Einsparungen der kommenden Jahre festgelegt. Dann heißt es für jeden teilnehmenden Standort: ‚Wie können wir Energie und Wasser einsparen?‘ Aus einem Maßnahmenkatalog stellen die Schulen und Kitas ihr maßgeschneidertes Programm zusammen, bilden Energieteams aus Schülern und begleitenden Lehrkräften und nutzen Hausmeister- und Lehrkräfte-Schulungen für die optimale Umsetzung des Projektes. Dabei werden sie in jeder Phase vom Naturschutzzentrum Arche Noah und von den Fachkräften der Stadtwerke Menden unterstützt. Für die Vorbereitung ihres individuellen Programms haben die Teilnehmer Zeit bis zum Ende der Sommerferien. Ab dann zählt jede eingesparte Kilowattstunde und jeder nicht verbrauchte Liter Wasser, denn diese werden nach Ablauf eines jeden Jahres aufaddiert und bilden die Grundlage für die finanzielle ‚Belohnung‘ der Schulen und Kitas. Für den Zeitraum von vier Jahren fördert das bundesweite Programm „fifty/fifty" dieses Engagement der Einrichtungen finanziell. Dass mit Ablauf der vierjährigen Förderung nicht Schluss mit Ressourcen-Einsparung sein muss, stellte Britta Demmer vom Förderverein NaturGut-Ophoven e.V. vor. Sie begleitete ein solches Projekt in Leverkusener Einrichtungen. Dort entschieden die Teilnehmer – nach Ablauf der vier Jahre – die Einsparmaßnahmen weiter laufen zu lassen. „Die Maßnahme läuft in Leverkusen nun bereits im sechsten Jahr", berichtet Demmer, „die TeilnehmerInnen waren so begeistert von den Erfolgen des Projektes, dass sie es einfach fortgesetzt haben." In Leverkusen wurde – zusätzlich zu den Aspekten Energie- und Wassereinsparung – auch die Mülltrennung und –vermeidung in den Maßnahmenkatalog aufgenommen. Daran zeigten auch die Mendener Schulen Interesse. Auf Wunsch kann jede Schule und Kita auch diesen Aspekt in ihre individuelle „Watt sparen!"-Planung mit aufnehmen. Denn Ressourcen zu schonen gehört in jeder Hinsicht belohnt.

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22.11.2018

UN-Dekade


Projektleiter Ulrich Hering nahm stellvertretend für den Förderverein Wasser und Naturschutz Arche Noah e.V. die UN-Urkunde aus den Händen des Landrats entgegen. Im Gepäck hatte Thomas Gemke aber auch ein „Flachgeschenk“ dabei, mit dem der Märkische Kreis die Arbeit des Fördervereins würdigt und unterstützt. „Die Auszeichnung der UN ruft zum Mitmachen auf und wird nur an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen“, gratulierte Gemke. Besonders stolz macht es Ulrich Hering, dass es das Projekt der Arche Noah unter die ersten drei auf der Startseite der UN Dekade geschafft hat: „Das ist für uns eine große Wertschätzung und Anerkennung unserer Arbeit, die Türen und neue Fördertöpfe öffnet“, sagt er. Seit 2006 bietet das Regionalzentrum für den Märkischen Kreis im außerschulischen Lernort Arche Noah Umweltbildung zu den Themen Wasser, Wald, Wiese, Energie und Klimawandel an. Mehr als 4.000 Kinder haben in 167 Einzelveranstaltungen das Lebenselement Wasser neu kennengelernt. „In unseren Unterrichtseinheiten arbeiten Kindern, Jugendliche und Erwachsenen mit und ohne Behinderungen zusammen. Oft setzen sich hier Flüchtlingskinder erstmals bewusst mit der Natur ihres neuen Zuhauses auseinander“, erklärt der Vereinsvorsitzende. „Kernstück des Projekts ist die Aquaponic Modellanlage, die Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen die Wahrnehmung der Vielseitigkeit des Lebens in und um Gewässern verdeutlicht“, erklärte Ulrich Hegering. Einige Schulen aus Menden erforschten auch die biologische Vielfalt von Gewässern als Lebensraum und das Umfeld von Gewässern. Ein zentraler Punkt in vielen Veranstaltungen war auch immer wieder die Bedeutung des Wasserverbrauchs und der Wasserqualität. So verlegten verschiedene Gymnasien ihre Leistungskurse der Gewässerökologie in das Untersuchungsgebiet der Arche Noah. Fürs nächste Jahr hat Ulrich Hering auch schon Pläne, vorausgesetzt die nötigen Fördermittel werden bewilligt: Der Förderverein Arche Noah möchte einen Bienenpfad anlegen und die Bedeutung der Biene für das Ökosystem in den Focus stellen. Weitere Informationen unter http://www.arche-menden.de. Die Auszeichnung ist Teil der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Pressemeldung vom 23.11.2018

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01.06.2014

Neues Projekt: Kinder-Gärten

Das Projekt "Kinder - Gärten" - richtet sich an Kinder und jüngere Jungendliche im Alter von 5 bis 12 Jahren.

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01.04.2014

Neues Projekt: Wasser und ICH

Nach langen Vorbereitungen und aufbauend auf die Erfahrungen der letzten Jahre, startet zum 1. April 2014 unser Projekt „Wasser und ICH“ in Zusammenarbeit mit der Stiftung Umwelt und Entwicklung.

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22.03.2014

Arche wieder ausgezeichnet!

Das Naturschutzzentrum Arche Noah wurde am 22.03.2014 mit dem Projekt „Wasser bildet“  im Rahmen der Südwestfalen Regionale 2013 von Minister Remmel ausgezeichnet.

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01.03.2013

Neues Projekt: Arche Mobil

Dieses Programm entspricht den Erfahrungen der zurückliegenden Projekte „Das Grüne Klassenzimmer auf der Landesgartenschau in Hemer 2010“ und „Klimaschutz und Wasser in den Jahren 2011 bis 2012. Aufbauend auf die vielfältigen Erfahrungen dieser Projekte sehen wir die Chance, unsere Ideen in einem neuen Projekt umzusetzen.

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