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24.04.2020

Out of School

In Menden, Münster und Steinfurt können seit Ende 2019 Grundschulkinder der 3. und 4. Klassen an außerschulischen Lernorten die soge­nannten Globalen Nachhaltig­keitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) kennenlernen. Im Rahmen des Projekts „Out of School” haben sie einmal im Monat die Gelegenheit, jeweils eines der 17 Ziele an Orten der Alltagswelt sehr handlungsorientiert für sich zu entdecken. So wird im Nachmittagsbereich der Ganztagsschule zum Beispiel am Lernort Bäckerei altersgerecht und abwechslungsreich das Ziel 2, „Kein Hunger“, bearbeitet und für die Beschäftigung mit Ziel 3, „Gute Gesundheit und Wohlbefinden“, ein Kloster-Kräutergarten besucht.

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04.09.2019

Ausstellung "Lebendige Gewässer"

Das Leben in heimischen Flüssen

Wanderausstellung im Naturschutzzentrum Arche Noah bietet Besuchern interaktive Möglichkeiten. Es zeigt sich: Der Klimawandel ist auch in Menden zu spüren

Tobias Schürmann

Menden Das Leben in den heimischen Flüssen und Bächen steht im Mittelpunkt einer neuen und interaktiven Wanderausstellung im Naturschutzzentrum Arche Noah. Noch bis zum 20. September können Bürger und Schüler mit Experimenten, Quizfragen und Videos lernen, wie es um das Wasser in Ruhr, Lippe, Ems und Co. bestellt ist.

Thema der Wanderausstellung ist „NRW – das Land der Bäche und Flüsse“. Durch den teils interaktiven Aufbau ist die Ausstellung vor allem für Kinder und Jugendliche sowie Schulklassen ausgelegt.

Bis 20. September

Die Entwicklung der Bäche und Flüsse in der Hönnestadt ist in den vergangenen Jahren für viele sichtbar gewesen. Sei es der Rückbau der Wehre an Battenfeldswiese oder der Ausbau der Oeseteiche. Aber auch am Naturschutzzentrum selbst wird das deutlich. Denn als das Ehepaar Hering das ehemalige Freibad 2003 übernahm, musste es erst einmal generalüberholt werden. Dazu leitete das Ehepaar den Limbergbach wieder um. In einer kleinen Präsentation wird der Umbau mit Bildern untermalt. In der Anfangsphase sei das Areal noch überschaubar gewesen, der Natur ist inzwischen freier Lauf gelassen worden. Blühende Wiesen sind nun dort, wo früher das Schwimmbecken war.

Der Klimawandel sei inzwischen auch in der Hönnestadt zu spüren, so Arche-Leiter Ulrich Hering. Und genau dort setze die Wanderausstellung an. Das Modell eines flauschigen Bibers begrüßt die Besucher direkt im Eingangsbereich. Daneben haben es sich Flusskrebse gemütlich gemacht. Eine Pyramide aus Holzklötzen zeigt symbolisch, für welche Tiere der Biber mit seinen Dämmen einen eigenen Lebensraum schafft. Das reicht über Kleinstlebewesen, Wespen, Pflanzen bis hin zu Vögeln. „Es ist das Sinnbild eines Ökosystems. Man kann nichts herausnehmen, ohne dass alles zusammenbricht“, macht Arche-Mitarbeiterin Helga Steinschulte deutlich. Das regt zum Nachdenken an.

Ein paar Meter weiter, den Flur hinunter, befindet sich der zweite Teil der Ausstellung. Dort stehen vor allem die Lebewesen der Bäche und Flüsse im Mittelpunkt. So zum Beispiel die Köcherfliegenlarve. Aus Steinen und Ästen baut sich die sonst kaum gegen Fressfeinde geschützte Larve eine Art Kokon. „Das sieht schon ein bisschen dinosaurierartig aus“, sagt Steinschulte und lacht. Ähnlich wie die Köcherfliegenlarve lasse sich am Tierbestand auch die Wasserqualität messen. An den im Raum aufgebauten Mikroskopen können kleine und große Forscher einen detaillierteren Blick auf das Wasser und die Lebewesen rund um das Naturschutzzentrum werfen. Wem das nicht spannend genug ist, der kann sich auch von kleinere Filmschnipseln oder Quizfragen an den einzelnen Stationen unterhalten lassen.

Die Ausstellung wird noch bis zum 20. September zu sehen sein. Öffentliche Besuchsmöglichkeiten für interessierte Mendener sollen ab Montag, 9. September, möglich sein.


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31.07.2019

Honigbiene hautnah erleben

Vorurteile über Bienen gibt es viele, sie sind aggressiv, lästig und stechen. Diesen Vorurteilen wollen wir entgegen treten. Wir möchten gerne Kinder und Jugendliche so dicht wie möglich zu den Bienen bringen. Bei ihren Verwandten, den Wildbienen überwiegen auch die Vorurteile, jedoch dort sind die Risiken gestochen zu werden, sehr gering.

Bienen übernehmen mit der Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen eine wichtige Aufgabe. Die Schüler/innen erschließen in dieser Unterrichtseinheit die Zusammenhänge zwischen Bienen, Natur und Mensch. Darüber hinaus stellen sie Überlegungen dazu an, was passieren würde, wenn es keine Bienen mehr geben würde. In diesem Bildungsauftrag verfolgen wir das Ziel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die zu erwartende Wirkung soll Schüler/innen befähigen ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge zu lernen und zu erfassen. Dadurch werden sie letztendlich Verantwortung zur Erhaltung unserer Umwelt im Bezug der Honigbiene übernehmen.

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16.07.2019

Pressetag in der Natur

Die Redaktion Westfalenpost hat einen Tag bei uns verbracht.

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01.07.2019

Lebendige Gewässer


Vom 04. – 20.09.2019 wird in Menden im Naturschutzzentrum Arche Noah die Wanderausstellung „Lebendige Gewässer in NRW“ zu sehen sein. Die Ausstellung der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) und des NRW-Umweltministeriums wendet sich mit eindrucksvollen Bildern, Modellen, Filmen und interaktiven Lernstationen an ein breites Zielpublikum. Sowohl Erwachsene als auch Kinder werden auf geeignete Weise angesprochen. Die Ausstellung macht auf die Bedeutung eines nachhaltigen Gewässerschutzes aufmerksam. Sie will dabei Informationen vermitteln, Emotionen wecken, das Bewusstsein stärken und die Handlungsbereitschaft für mehr lebendige Gewässer fördern. Die Ausstellung ist von montags bis freitags von 8.00 – 14.00 Uhr für Schulen geöffnet und von 14.00 – 16.00 Uhr für die Öffentlichkeit. Zur Ausstellung werden verschiedene Programme und Exkursionen angeboten. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter: www.arche-menden.de Nordrhein-Westfalen als Land der Bäche und Flüsse ist das Thema der Wanderausstellung. Über 50.000 Kilometer Bäche und Flüsse durchfließen Nordrhein-Westfalen. Die Wanderausstellung zeigt, wie Gewässer durch industrielle Nutzung im Laufe der Jahrzehnte massiv verändert wurden und mit welchen Mitteln diese nun wieder in natürliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen im und am Wasser zurückversetzt werden. Im Hauptteil der Ausstellung geht es um die einzigartige Vielfalt unserer Bäche und Flüsse, ihre Bedeutung und die Folgen von Eingriffen. Anhand ausgewählter Tiere wie dem Biber, dem Eisvogel, dem Lachs und der Köcherfliege wird veranschaulicht, was ökologisch intakte Fließgewässer kennzeichnet. Es wird gezeigt, wie sich Eingriffe auswirken, warum Gewässerschutz wichtig ist und was für eine ökologische Verbesserung getan werden muss.

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08.05.2019

Newsletter Mai 2019

Zum 01.04.2019 wurde die neue BNE-Förderperiode von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Ministerin Frau Heinen-Esser übergab am 09.04.2019 in Düsseldorf die Bescheide.

Der Schwerpunkt des Regionalzentrums wird in dieser Förderperiode die Wildbiene und die Gewässer in den Mittelpunkt stellen. Dabei wird ein neuer Wildbienenlehrpfad unter Einbeziehung der Honigbiene erarbeitet und gebaut.

Die pädagogische Aufarbeitung der Themen wird nach den Grundsätzen von BNE und den Nachhaltigkeitszielen angepasst.

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10.12.2018

Netzwerk

Das Netzwerk aus drei Grundschulen und einer Kita macht sich zur Aufgabe einige der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development (SDGs)) den Kindern näherzubringen und bei ihnen zu verankern. Dabei werden Maßnahmen zum Klimaschutz und nachhaltiger Konsum im Vordergrund stehen. Das Schulumfeld soll stark mit eingebunden werden. Auch außerhalb des Schulumfeldes heißt es die Vielfalt der Arten und die Ressourcen kennen zu lernen. Gleichzeitig soll das Umfeld geschützt werden. Bei der Arbeit an diesen Projekten bringen die Kinder ihre eigenen Stärken ein, lernen voneinander und erleben Anreize zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten. Das Netzwerk tauscht sich über Unterrichtsideen und -materialien aus. Die Schulen werden durch das Angebot der stattfindenden Arbeitstreffen und Fortbildungen dazu angeregt, auch selbstständig untereinander in kleineren Gruppen zusätzlich zu kooperieren. Dies geschieht unter regionalen oder thematischen Schwerpunkten. Durch gemeinsames Handeln soll es Anreize für die Mitgestaltung einer nachhaltigen Umwelt geben. Die Organisation des Klimanetzwerk Balve wird vom Regionalzentrum für den Märkischen Kreis, Arche Noah koordiniert.

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10.12.2018

Watt sparen

Stadt, Stadtwerke und Arche starten Projekt „Watt sparen!“ an Mendener Schulen und Kitas (vom 02.03.2018) Projekt „Watt sparen!“ fördert Energiebewusstsein in Mendener Schulen und Kitas Klimaschutz und Energiebewusstsein hängen untrennbar zusammen – wer Energie einspart, wird belohnt und tut der Umwelt Gutes.

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21.11.2018

UN-Dekade


Projektleiter Ulrich Hering nahm stellvertretend für den Förderverein Wasser und Naturschutz Arche Noah e.V. die UN-Urkunde aus den Händen des Landrats entgegen. Im Gepäck hatte Thomas Gemke aber auch ein „Flachgeschenk“ dabei, mit dem der Märkische Kreis die Arbeit des Fördervereins würdigt und unterstützt. „Die Auszeichnung der UN ruft zum Mitmachen auf und wird nur an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen“, gratulierte Gemke. Besonders stolz macht es Ulrich Hering, dass es das Projekt der Arche Noah unter die ersten drei auf der Startseite der UN Dekade geschafft hat: „Das ist für uns eine große Wertschätzung und Anerkennung unserer Arbeit, die Türen und neue Fördertöpfe öffnet“, sagt er. Seit 2006 bietet das Regionalzentrum für den Märkischen Kreis im außerschulischen Lernort Arche Noah Umweltbildung zu den Themen Wasser, Wald, Wiese, Energie und Klimawandel an. Mehr als 4.000 Kinder haben in 167 Einzelveranstaltungen das Lebenselement Wasser neu kennengelernt. „In unseren Unterrichtseinheiten arbeiten Kindern, Jugendliche und Erwachsenen mit und ohne Behinderungen zusammen. Oft setzen sich hier Flüchtlingskinder erstmals bewusst mit der Natur ihres neuen Zuhauses auseinander“, erklärt der Vereinsvorsitzende. „Kernstück des Projekts ist die Aquaponic Modellanlage, die Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen die Wahrnehmung der Vielseitigkeit des Lebens in und um Gewässern verdeutlicht“, erklärte Ulrich Hegering. Einige Schulen aus Menden erforschten auch die biologische Vielfalt von Gewässern als Lebensraum und das Umfeld von Gewässern. Ein zentraler Punkt in vielen Veranstaltungen war auch immer wieder die Bedeutung des Wasserverbrauchs und der Wasserqualität. So verlegten verschiedene Gymnasien ihre Leistungskurse der Gewässerökologie in das Untersuchungsgebiet der Arche Noah. Fürs nächste Jahr hat Ulrich Hering auch schon Pläne, vorausgesetzt die nötigen Fördermittel werden bewilligt: Der Förderverein Arche Noah möchte einen Bienenpfad anlegen und die Bedeutung der Biene für das Ökosystem in den Focus stellen. Weitere Informationen unter http://www.arche-menden.de. Die Auszeichnung ist Teil der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Pressemeldung vom 23.11.2018

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31.05.2014

Neues Projekt: Kinder-Gärten

Das Projekt "Kinder - Gärten" - richtet sich an Kinder und jüngere Jungendliche im Alter von 5 bis 12 Jahren.

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31.03.2014

Neues Projekt: Wasser und ICH

Nach langen Vorbereitungen und aufbauend auf die Erfahrungen der letzten Jahre, startet zum 1. April 2014 unser Projekt „Wasser und ICH“ in Zusammenarbeit mit der Stiftung Umwelt und Entwicklung.

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21.03.2014

Arche wieder ausgezeichnet!

Das Naturschutzzentrum Arche Noah wurde am 22.03.2014 mit dem Projekt „Wasser bildet“  im Rahmen der Südwestfalen Regionale 2013 von Minister Remmel ausgezeichnet.

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28.02.2013

Neues Projekt: Arche Mobil

Dieses Programm entspricht den Erfahrungen der zurückliegenden Projekte „Das Grüne Klassenzimmer auf der Landesgartenschau in Hemer 2010“ und „Klimaschutz und Wasser in den Jahren 2011 bis 2012. Aufbauend auf die vielfältigen Erfahrungen dieser Projekte sehen wir die Chance, unsere Ideen in einem neuen Projekt umzusetzen.

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