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Das Netzwerk aus drei Grundschulen, einer Kita und dem Regionalzentrum Arche Noah macht sich zur Aufgabe einige der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development (SDGs)) den Kindern näherzubringen und bei ihnen zu verankern. Dabei werden Maßnahmen zum Klimaschutz und nachhaltiger Konsum im Vordergrund stehen. Das Schulumfeld soll stark mit eingebunden werden. Auch außerhalb des Schulumfeldes heißt es die Vielfalt der Arten und die Ressourcen kennen zu lernen. Gleichzeitig soll das Umfeld geschützt werden. Bei der Arbeit an diesen Projekten bringen die Kinder ihre eigenen Stärken ein, lernen voneinander und erleben Anreize zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten. Das Netzwerk tauscht sich über Unterrichtsideen und -materialien aus. Die Schulen werden durch das Angebot der stattfindenden Arbeitstreffen und Fortbildungen dazu angeregt, auch selbstständig untereinander in kleineren Gruppen zusätzlich zu kooperieren. Dies geschieht unter regionalen oder thematischen Schwerpunkten.

Durch gemeinsames Handeln soll es Anreize für die Mitgestaltung einer nachhaltigen Umwelt geben. Die Organisation des Klimanetzwerk Balve wird vom Regionalzentrum für den Märkischen Kreis Arche Noah koordiniert.

Im Rahmen des Sachunterrichts (Schwerpunkt) und in der Übermittagbetreuung gestalten die Schüler/-innen den Schulgarten mit Hochbeeten, Wildbienenhotel, Pflanzkästen und Beerensträucher. Hiermit soll das Schulumfeld verbessert werden. Mögliche Projekte für die Aktion "Schule der Zukunft" sind: Pflanzen eines Weidenzeltes oder -ganges, Anlegen eines Feuchtbiotops, einer Kräuterspirale, Rückzugsmöglichkeiten für Kleintiere schaffen und selbstverständlich die Pflege der bisherigen Anlagen.

Desweitern setzen sich die Schülerinnen und Schüler in jedem Jahr intensiv mit dem Thema Wald auseinander. Die Teilnahme einer Schule als Naturparkschule eröffnet auch für die anderen Netzwerkpartner eine vielfältige Möglichkeit sich zum Thema Wald auszutauschen.

Lehrerfortbildungen zum Thema Klimaschutz und nachhaltigen Konsum sind vorgesehen.

Ein weiterer Schwerpunkt sollte auch die Einbindung der jetzigen Netzwerkpartner der teilnehmenden Schulen und Partner aus dem Netzwerk SdZ Märkischer Kreis sein.